Feuerwehrmarsch 2001




Grosse Herausforderung
30-mal organisierte die Feuerwehr Herisau im Frühherbst den weit herum bekannten Feuerwehrmarsch. Im 2001 wechselt die Austragung nach Degersheim. 30 Jahre lang einen Anlass zu organisieren, bei dem meist mehr als 1000 Feuerwehrleute teilnahmen, kostet Kräfte. Nach diesem runden Jubiläum wollte Herisau den Marsch gerne abgeben und war natürlich hocherfreut, dass gleich in der Nachbargemeinde eine Nachfolgegruppe für die Organisation des beliebten Anlasses bei ihnen anklopfte.

Route noch geheim
Drei Damen und fünf Herren mit dem Degersheimer Feuerwehrkommandanten Thomas Scherrer als Präsidenten arbeiteten schon seit Monaten an der Organisation des Marsches. Das Datum wurde festgelegt: Es ist der Samstag, 8. September. Die Route wurde geheim gehalten, misst aber rund 20 Leistungskilometer. Wir wollten aber auch den Nichtmarschierern, Begleitpersonen und der interessierten Bevölkerung etwas bieten. Bereits zum Frühschoppen war die Festwirtschaft in der MZA Steinegg bereit, am Mittag öffnete die Wild-West-Bar im Feuerwehrdepot. Im Depot gab es auch das beliebte Harassestapeln, das Bullenreiten, und für starke Männer das Armdrücken!

Internationale Marschierer
Traditionell nahmen am Herisauer Marsch auch Feuerwehren aus dem Ausland teil, aus Holland, Ungarn, Deutschland oder Österreich kamen Gruppen und kehrten begeistert wieder zurück. In Spitzenjahren nahmen gut 2400 meist Männer am Marsch teil. In Degersheim geht man jetzt einen Schritt weiter und lädt auch Samaritervereine ein. Das bedeutet, dass mehr Frauenteilnehmen werden. An die 1100 Einladungsschreiben hat das OK verschickt. Aus dem Rücklauf ist bald einmal die ungefähre Beteiligung abzuschätzen. Auch an Feuerwehrmänner und -frauen mit erfüllter Dienstzeit, also ältere Semester, wurde gedacht. Darum wird für diese eine kürzere Strecke ausgeflaggt. Ein beschwingtes Logo wurde auch geschaffen, es symbolisiert die zur Sonne führende Marschroute, und heisst darum auch: der Sonnenweg!