Feuerwehrmarsch 2005




Kleines Jubiläum
Der Internationale Feuerwehrmarsch Degersheim fand am Samstag, 10. September 2005 bereits zum fünften Mal statt - gleichsam ein kleines Jubiläum also. Der Einladung der Organisatoren folgten im kleinen Jubiläumsjahr 1060 Füsse. Insgesamt 530 Frauen und Männer marschierten beim diesjährigen Feuerwehrmarsch mit. Darunter auch 30 Mitglieder von Samariterorganisationen. Obschon die Teilnehmerzahl in diesem Jahr leicht rückläufig war, sind wir guter Dinge und die Teilnehmerschaft, welche teilweise eine Anreise aus dem Wallis, Tessin, Baselbiet oder dem nahen Ausland auf sich nimmt, sind Motivation genug, um weiterzumachen.

Die Kameradschaft im Zentrum
Einmal mehr hatten wir zum Feuerwehrmarsch nach Degersheim eingeladen, und viele Feuerwehrleute waren dieser Einladung gefolgt. Ein dichtes Programm erwartete die Teilnehmer - ein Programm, das aber nicht nur sportlich orientiert war: Bereits um 8 Uhr spielte der Handharmonika-Club Degersheim zum Frühschoppen auf, daneben boten Harassenstossen oder Bullenreiten Kurzweil bis zum Start des Marsches. Der Startschuss fiel um 9. Uhr: Gut gelaunt machten sich die Gruppen der teilnehmenden Feuerwehren auf den Weg. Dabei stand nicht die Zeit im Zentrum. So gab es am Schluss auch keine Rangliste, die die Schnellsten nach Stunden und Minuten auflistete. Viel mehr wurde Wert auf die Kameradschaft gelegt, aufs Plaudern unterwegs, auf den Kontakt zu Überholten, Überholenden und temporären Weggefährten.

Strecke
Gelobt wurde die Strecke, die es zu bewältigen galt: Der knapp 20 Kilometer lange Rundkurs führte zu Beginn auf dem Weg «Rond om Tegersche» von Degersheim weg und schlug einen weiten Bogen um sich hernach wieder dem Ausgangspunkt zu nähern. Besonders begeistert zeigte man sich in der Schar der Marschierer von der herrlichen Aussicht, die unterwegs da und dort zu bewundern war. Doch nicht nur die Streckenführung war gelungen, auch das Organisatorische rund um die Route. So war die Strecke generell mit Wegweisern und Markierband gut gekennzeichnet, und wichtige Punkte wie beispielsweise Strassenquerungen wurden zusätzlich markiert und durch Verkehrsleiter überwacht. Auch für das leibliche Wohl wurde an verschiedenen Aussenposten der Festwirtschaft bestens gesorgt.

Bis nach Mitternacht
Nach der Rückkehr in die MZA standen wiederum Gemütlichkeit und Kameradschaft im Vordergrund: Die Rückkehrer erwartete ein vielfältiges Abendprogramm mit der Akrobatikgruppe «Herkules», dem Trio «Austria Power» und der Gugge «Ruck-Zuck-Schränzer» aus Degersheim. In Festwirtschaft und Bar wurde derweil alles getan, um Hunger und Durst der Teilnehmer wie auch der (zahlreich vertretenen) Degersheimer Bevölkerung zu stillen - bis weit über Mitternacht hinaus …